Lädt...
  • Besucht / Fotos

    Leoniden & Mia Morgan im FZW Dortmund

    Anzeige: Bei diesem Beitrag handelt es sich laut des aktuellen Leitfadens der Medienanstalten zur Werbekennzeichnung bei Social Media-Angeboten um Werbung, da ich das Konzert dank Fleet Union kostenlos besuchen durfte.

    Holy Guacamole, meine Einschätzung scheint sich zu bewahrheiten: Die Leoniden machen mittlerweile immer größere Locations voll. So erlebte ich sie zuletzt auf der Kids Will Unite Tour 2019 im FZW Dortmund – und damit meine ich nicht den kleinen Club nebenan…

    Ich musste mich nochmals vergewissern: Das Green Juice Festival war keine Ausnahme. 1.300 Leute passen wohl in die Halle des FZW Dortmund. Und die haben die Leoniden aus Kiel neulich einfach mal so voll gemacht. UFF! Kein Vergleich zu den 50- bis 200-Leute-Konzerten vor ein bis zwei Jahren. Aber wenn es jemand verdient hat, dann ja wohl die hard-working Habibis, oder?

    Mia Morgan als Support der Leoniden im FZW Dortmund

    Supportact des Abends ist Mia Morgan, welche von diversen Medien als “Drangsal in weiblich” gehandelt wird.
    Ich sag’s mal so: Optisch erinnert sie mich deutlich an Model Sarina Nowak in etwas edgier, auf musikalischer Ebene passe ich wohl einfach nicht in ihre Kernzielgruppe. Mein 10 Jahre jüngeres und emotional noch aufgekratzteres Ich hätte sich sicher über Texte wie “Du willst mich nicht so wie ich dich” gefreut und total mitgefühlt, die heutige Version von mir ist stattdessen einfach nur fasziniert davon, wie das Publikum auf die zugleich schüchterne und doch selbstbewusste von Laptop und/oder Gitarre begleitete Performance mitgerissen wird.

    Umso mehr haut mich natürlich um, wie gut die Leoniden auf so großer Bühne funktionieren. Und obwohl man eigentlich fast schon erwartet, sie wären bei dem Pensum an Shows absolut routiniert in dem, was sie tun, so schleichen sich doch immer wieder kleine Parts in die Show, die zeigen, wie sehr sie das alles selbst noch nicht glauben können. So interagiert besonders Frontmann Jakob Amr an diesem Abend immer wieder mit einigen Zwischenrufer*innen. Da werden entschlossen klingende “Wuh”-Kampfschreie aus dem Publikum etwa zu Who let the Dogs out von Baha Man verwandelt. Doch damit nicht genug: An anderer Stelle stimmt Frontmann Jakob passend zur Geräuschekulisse einfach kurzerhand The Spirit of the Hawk von Rednex an. Dass so etwas mit großem Publikum gut funktioniert, wissen wir spätestens seit dem 90er-Programm von Luke Mockridge.

    Die größte Schlagfertigkeit zeigt er aber bei anderen Einwürfen, die mir in letzter Zeit leider gehäuft negativ auffallen…

    Liest du noch oder likest du schon?

    Scheiß Gemüse? Was ist denn mit euch los?

    als Antwort auf die spaßig gemeinten “Scheiß Tribüne”-Rufe von Teilen des Publikums

    Wenn sich das lohnen würde, hätte ich einen anderen Beruf!

    -als Reaktion auf diverse “Ausziehen!”-Rufe

    Fotos: Leoniden & Mia Morgan im FZW Dortmund

    Sharing is caring

    Du magst, was du hier siehst? Hinter Schallgefluester steht eine einzige Studentin, die ihre rare Freizeit zwischen Uni, Arbeit und Privatleben am liebsten Künstler*innen und Veranstalter*innen mit ähnlichem Herzblut für die Musik widmet und weitaus mehr Geld, Energie und Arbeitsaufwand hineinsteckt, als sie zurückbekommt. Mit einer kleinen Spende kannst du dich für diesen Einsatz erkenntlich zeigen und mir das Bloggen so ein Stück weit weniger stressig gestalten. Weiterhin kannst du mich gern als Fotografin für On-Tour-Fotografie und einzelne Konzerte weiterempfehlen oder selbst anfragen. Beispielfotos und Referenzen findest du im Portfolio. Kein Geld und keine Band? Kein Problem, Sharing is caring. Like und verbreite meine Inhalte gern in deinem Freundeskreis und erhöhe so meine durch fiese Algorithmen geschwächte Reichweite. 

  • Könnte dich auch interessieren:

    Keine Kommentare

    Antworten