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    Fotos: Blackout Problems & anorak bei GoldMucke in Düsseldorf

    [dropcap]A[/dropcap]m vergangenen Freitag, dem 20. Juli 2018, war ich zum mittlerweile fünften Mal im Biergarten Vier Linden in Düsseldorf zu Gast. Hier nun ein paar meiner Eindrücke vom GoldMucke Sommeropenair mit den Blackout Problems und anorak. Long time no see… Es ist ein schönes und zugleich irgendwie auch eigenartiges Gefühl, nach längerer Zeit endlich mal wieder im Biergarten Vier Linden in Düsseldorf zu Gast sein zu dürfen. An diesem Abend fühle ich mich buchstäblich wie ein bunter Hund, kenne so viele Leute wie selten auf einem Konzert. Das bringt mir ein gutes Gefühl. Und dennoch führt das auch zu einer gewissen Drucksituation, denn eins ist bei so vielen bekannten Gesichtern sicher: Heute wird mir besonders auf die Finger geschaut. Ich muss fotografisch abliefern.

    Anorak als Support der Blackout Problems beim GoldMucke Sommeropenair am 20. Juli 2018 im Biergarten Vier Linden Düsseldorf
    Los geht’s mit meiner Lieblings-Langhaar-Screamo-Indie-Combo anorak, welche sich das erste eigene Konzert des Jahres für ihre Freunde von den Blackout Problems aufgespart hat. Welch romantischer Gedanke! Mit einer Mischung aus altbekannten und neuen Songs legt die Band meines Erachtens nach einen innerhalb ihres Genres musikalisch abwechslungsreichen Auftritt hin. Wo ich früher nach einer halben Stunde dachte, mir reiche die musikalische Reizüberflutung jetzt auch aus, bin ich an diesem Abend tatsächlich ein wenig traurig darüber, dass die Stage Time von anorak schon nach einer knappen halben Stunde abgelaufen ist. Doch besonders Open Air Veranstaltungen unterliegen strengen Auflagen… Nachdem ich schon dachte, ich hätte nach mittlerweile sieben Konzerten alles über anorak gesagt, fehlen mir nach nunmehr 19 Auftritten der Blackout Problems erst recht die innovativen Formulierungen. Die Münchener Band spielte bereits diverse Festivalslots und Konzerte in Clubs und sogar auf einem Boot, mit dem eigenen Headliner-Auftritt im Rahmen von GoldMucke erreichen sie nun einen weiteren Meilenstein ihrer Bandgeschichte: Das erste eigene Open Air Konzert.
    Blackout Problems beim GoldMucke Sommeropenair am 20. Juli 2018 im Biergarten Vier Linden Düsseldorf
    Die Blackout Problems sind einfach Profis durch und durch; Einer ist trotz Instrument, Gesang und Performance fotogener als der Andere. Der kleine aber feine Frauenpogo zu Beginn des Konzerts entwickelt sich nach etwas Anlaufzeit zu einer angenehmen Party inklusive Crowdsurfing quer durch den Biergarten. Manchmal weiß man also gar nicht so recht, ob gerade Bühnennebel oder aufgewirbelter Staub Sicht und Atemwege zu verstopfen droht. Während meiner Rundgänge um die Bühne bemerke ich immer wieder Passant*innen, die fasziniert im angrenzenden Südpark an der Düssel stehen bleiben und der Musik lauschen. Das bleibt auch nicht vor der Band verborgen, weshalb Frontmann Mario einen besonders interessierten Fahrradfahrer kurzerhand einfach als Besucher auf das Konzert einlädt. Hier fällt mir wieder einmal auf, wie sich die Performance der Vier doch echt noch einmal zum Positiven entwickelt hat: Während sie früher eher dazu tendierten, ihr Programm durchweg professionell abzuspulen, trauen sich die Blackout Problems nun schon mehr, ein wenig vom klassischen Ablauf abzuschweifen und solche coolen Aktionen durchzuführen. Nicht nur der Himmel mag sich kaum so recht entscheiden und sorgt mit vereinzelten Stimmungsschwankungen für den einen oder anderen Tropfen. Auch im Publikum gleichen die emotionalen Auswüchse einer einzigen Berg- und Talfahrt, welche schlussendlich aber für alle Beteiligten gut ausgeht…

    Disclaimer & Dankeschöns

    Ein großes Dankeschön geht raus an André von GoldMucke, der mir und meiner Arbeit stets so großes Vertrauen entgegenbringt, dass ich mich mit einer Akkreditierung im Gepäck vor Ort fotografisch austoben kann. Es ist mir jedes Mal aufs Neue eine riesige Freude, als Fotografin auf seinen Konzerten im Vier Linden zu Gast sein zu dürfen. Darüber hinaus gehen die besten Grüße raus an all die tollen Menschen, die ich an diesem Abend treffen konnte und die mich zum Teil sogar dank des Blogs angesprochen haben. Ihr wisst schon, wenn ihr gemeint seid. Sollte jemand irgendwo auf einem Foto in der oben stehenden Galerie zu sehen sein und möchte so absolut nicht im Internet stehen, dann hilft eine kurze Mail an christin(at)schallgefluester(punkt)de und ich entferne besagtes Bildmaterial schnellstmöglich aus dem Beitrag.

    Sharing is caring

    Du magst, was du hier siehst? Hinter Schallgefluester steht eine einzige Studentin, die ihre rare Freizeit zwischen Uni, Arbeit und Privatleben am liebsten Künstler*innen und Veranstalter*innen mit ähnlichem Herzblut für die Musik widmet und weitaus mehr Geld, Energie und Arbeitsaufwand hineinsteckt, als sie zurückbekommt. Mit einer kleinen Spende kannst du dich für diesen Einsatz erkenntlich zeigen und mir das Bloggen so ein Stück weit weniger stressig gestalten. Weiterhin kannst du mich gern als Fotografin für On-Tour-Fotografie und einzelne Konzerte weiterempfehlen oder selbst anfragen. Beispielfotos und Referenzen findest du im Portfolio. Kein Geld und keine Band? Kein Problem, Sharing is caring. Like und verbreite meine Inhalte gern in deinem Freundeskreis und erhöhe so meine durch fiese Algorithmen geschwächte Reichweite. 

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