Unter Freunden: #017 Whiteriver

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Oh yeah, was sehen wir denn da? Eine neue Seite im Schallgefluester Freundebuch! Hier stellen wir nach Lust und Laune ausgewählten Musikern Fragen, wie sie kaum schöner in einem Freundebuch vorkommen könnten. Was sie draus machen, bleibt ihnen überlassen.

Heute geht es in Eintrag Nummer #017 um eine Band, die mir einfach unglaublich am Herzen liegt: Whiteriver aus Siegen. Sänger Stefan hat sich unsere Fragen zur Hand genommen und einfach in Form eines Fließtextes beantwortet. Viel Spaß!

Stefan Whiteriver

Ich heiße Stefan Hoffmann und bin Sänger in der Band Whiteriver. Mein Wecker klingelt täglich um 4:30 Uhr, weil kochen zu meinen Stärken gehört und ich somit das Kochen zu meinem Beruf gemacht habe.
Eine absolute Niete bin ich im Bereich “früh aufstehen”, wodurch jeder Tag mit angestoßenen kleinen Zehen und gefühlten 2 Liter Kaffee beginnt.
Ich werde mich niemals ohne eine Folge South Park zum Einschlafen ins Bett legen und ohne Anti-Rutsch-Entchen in die Dusche steigen.
Meine erste CD war von Blink 182 – Dude Ranch . Irgendwie hat mich die Kuh auf dem Cover sehr angesprochen, was wahrscheinlich auf mein Leben als Dorfkind zurückzuführen ist?! Später habe ich herausgefunden, dass die Jungs auch echt gute Musik machen.
Mein erstes richtiges Konzert neben zahlreichen Coverbands auf diversen Dorffesten war Wednesday 13 bei Rock am Ring 2005. Nicht ganz meine Musik, aber wir waren jung und mochten Flunkyball, was das Konzert um einiges interessanter gestaltet hat.
Zu meinen absoluten Lieblingsbands zählen: The Tidal Sleep, Departures, Touché Amore, Worthwhile, Disembarked, Caspian, Transplants, Bad Religion, Anti Flag und State Faults.
Mein peinlichstes Lieblingslied ist von Daughter – Switzerland. Komischerweise mag ich ich in dem Song das Akkordeon, aber leider kann ich den Text bis heute nicht heraushören.
Musik bedeutet seit meiner Kindheit für mich das Entdecken von Emotionen, Melodien, abschalten zu können und in eine andere Welt abtauchen zu dürfen. Das Erlebte nach Jahren mit seinen Lieblingssongs in Verbindung zu bringen und wieder zu fühlen, wie man zu dieser Zeit gefühlt hat. Das Gefühl, noch heute zu erleben, wie man damals sein ersten Opel Corsa bei Rational Eyes von Treat Signal zu Schrott gefahren hat und komischerweise dabei einen der heftigsten Lachanfälle überhaupt bekommen hat. Aber auch das Gefühl, verliebt zu sein, wenn Feeling a Moment von Feeder durch die Boxen läuft. Zu guter Letzt ist Musik besonders für einen Musiker eine enorme Herausforderung. Man will sie einfach meistern und mit ihr wachsen. Das macht Musik in meinen Augen einfach faszinierend und somit auch zu einer kleinen Lebensaufgabe.
In meiner Freizeit treibe ich viel Sport und versuche bei einem engen Zeitfenster so viel Zeit mit meinen Freunden zu verbringen, wie möglich. Es sind leider diese Momente im Leben, die oft hinten anstehen. Aber man einfach versucht, das Beste daraus zu machen. Dazu versuche ich mich immer weiter an neuen Instrumenten, allerdings bin ich dort bei Gitarre, Bass und Klavier stehen geblieben. Geige und Cello werden wohl erst im fortgeschrittenen Alter dazu stoßen.
Früher wollte ich unbedingt in die IT-Branche. Da sich die Technik allerdings so rasend schnell weiter entwickelt hat, macht es keinen Spaß mehr, meinen Eltern mit einem 56k Modem die Sonntags-Telefon-Rituale zu versauen.
Ich möchte unbedingt mal auf einen Bag Packing Trip nach Nepal. Einfach mit Musik in den Ohren durch die Natur streifen, andere Kulturen kennen lernen und mein gecrashten Cryptocopter aus Far Cry 4 suchen und die Überreste mal beiseite räumen.
Mein Lieblingszitat stammt gleichzeitig aus meinem Lieblingsfilm “Love” von William Eubank:

“Wenn es jemals geschehen sollte das niemand mehr redet, niemand mehr Geschichten erzählt, niemand mehr kommuniziert, das wäre eine schreckliche Welt!”

Liest du noch oder likest du schon?


Sympathisch, oder? Besonders an der Stelle mit Far Cry 4 mussten wir echt blöd grinsen.
Wer nun Bock auf ihre Musik bekommen hat, der klicke sich einmal hier rein und hinterlasse einen Like auf Facebook. Die anstehenden Tourdaten könnt Ihr hier verfolgen. Lohnt sich, versprochen!

Bock auf einen ganz bestimmten Musiker? Schreibt’s in die Kommentare und wir schauen mal, was sich da so machen lässt!

Sharing is caring

Du magst, was du hier siehst? Hinter Schallgefluester steht eine einzige Studentin, die ihre rare Freizeit zwischen Uni, Arbeit und Privatleben am liebsten Künstler*innen und Veranstalter*innen mit ähnlichem Herzblut für die Musik widmet und weitaus mehr Geld, Energie und Arbeitsaufwand hineinsteckt, als sie zurückbekommt. Mit einer kleinen Spende kannst du dich für diesen Einsatz erkenntlich zeigen und mir das Bloggen so ein Stück weit weniger stressig gestalten. Weiterhin kannst du mich gern als Fotografin für On-Tour-Fotografie und einzelne Konzerte weiterempfehlen oder selbst anfragen. Beispielfotos und Referenzen findest du im Portfolio. Kein Geld und keine Band? Kein Problem, Sharing is caring. Like und verbreite meine Inhalte gern in deinem Freundeskreis und erhöhe so meine durch fiese Algorithmen geschwächte Reichweite. 

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About Me

Mein Name ist Tini, ich bin 24 Jahre alt und studiere Medienwissenschaft irgendwo am Rande NRWs.
Mein Leben finanziere ich mir derzeit mit meinem Nebenjob als Software Testerin.
Im September 2013 startete ich diesen Blog und im Spätsommer 2014 entdeckte ich dadurch meine größte Leidenschaft - die Konzertfotografie.

Schallgefluester

Livemusik und Bühnennebel. Der Stoff, aus dem Konzerte sind. Schallgefluester ist dein Musikblog mit Herz und Seele statt kopfloser Massenproduktion. Von Adam Angst bis Die XYZ – hier wird musikalische Vielfalt groß geschrieben. Von Konzertfotos und Berichten bis hin zu Interviews, Rezensionen und Ankündigungen – ich widme mich kleinen und größeren Künstlern und deren Musik. Ob Geheimtipp wie Farben/Schwarz und KAFVKA oder großer Fisch wie Alligatoah, Billy Talent oder The Pretty Reckless – für mich zählt die Leidenschaft an der Musik.

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