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    Bericht: Creampies in Troisdorf

    Schallgefluester Creampies in Troisdorf

    [dropcap]K[/dropcap]urz nach 19 Uhr am Freitag, dem 27.02.15 in Troisdorf. Dem Fußweg vom Bahnhof zum Jugendhaus Bauhaus zu urteilen, besteht diese Stadt aus ganz schön vielen Baustellen, die die Wegfindung zum Glück nicht erschweren.

    Im Bauhaus angekommen wird schnell klar: „In so einen Jugendclub wäre ich auch gerne mal gegangen!“. Nach dem Eingangsbereich begrüßen einen sofort ein paar Kickertische und eine kleine Bar über der Regale voller Brettspiele hängen. Da bekommt man gleich Lust auf eine Runde Tabu.
    Gegenüber fühlt man sich ein eingefleischter Harry Potter-Fan ein klein bisschen in ein Abteil des Hogwarts-Express hinein versetzt – alte Sitzbänke mit Ablagefläche für Taschen und Haken für Jacken. In der Mitte kleine Aluminiumtische. Eine sehr gemütliche Wohlfühlatmosphäre zum Quatschen.
    Neben einmal im Monat stattfindenden Konzerten, zu denen sich Bands aller Genre im Bauhaus bewerben können, gibt es zahlreiche andere Nachmittagsbeschäftigungen wie Schachturniere, Mädchenclubs und so weiter.
    Beim Reinkommen wurde Karolin sofort herzlich vom Chef des Ganzen begrüßt und kurz darauf von den Jungs, für die sie überhaupt erst nach Troisdorf gefahren ist – die Creampies. Nachdem man ihrem Soundcheck lauschte und man gemeinsam schön geplauscht hat, dürfen die fünf Paderborner die Bühne im Raum nebenan für diesen Abend einweihen. Ob bei der Vorstellung ihrerseits das „Ihhh!“ aus dem Publikum nun dem Bandnamen oder der Heimatstadt galt… Wer weiß. Anders als erwartet steht nicht nur Karolin, sondern noch knapp 15 weitere Leute vor der kleinen Bühne und wippen zu den funky-tanzbaren Beats der Creampies.


    Auch wenn man nicht nur durch die T-Shirts erkennt, dass Großteile der restlichen Zuhörer eher für die zwei anderen Bands, Sinsick und Random Hate, ins Bauhaus gekommen sind, lassen sie sich von den Jungs trotzdem gut einheizen. Sogar nach einer Zugabe wird verlangt, die natürlich nicht ausgeschlagen wird.
    Nach dem Auftritt sitzt Karolin mal mehr und mal weniger mit den fünf Jungs bei Tee, Bier und Gesprächen im Vorraum und lässt sich nebenbei von der Musik der Hardcore-Bands beschallen und den Abend ausklingen.

    An dieser Stelle nochmal ein fettes Danke an die Creampies und die Veranstalter des Abends!
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