Im Interview: Alex Mofa Gang

Von einem Schuss in den Fuß bis zum Fußballspiel-Rendezvous – die Alex Mofa Gang macht alles möglich. Während ihrer „Laut/Leise“-Tour im Dezember haben sich die Fünf einmal zusammengesetzt, um sich unseren Fragen zu stellen.

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SG: Ist die Figur des Alex Mofa mit euren Leben kompatibel und wäre er – sofern real existent – vielleicht sogar Teil eurer Gang? Und welchen Rang/Platz würde er einnehmen?

Sascha: Das kann man so sagen. Die Kompatibilität ist einer der Hauptfaktoren sich so intensiv mit Alex auseinanderzusetzen, ihm sogar eine Band zu widmen. In der Gang ist er quasi der Ehrenvorsitzende.

SG: Welche großen Träume hat eine Gang wie ihr? Ist mit dem Buch schon einer in Erfüllung gegangen?

Tommy: So abgelatscht das klingt. 100 Shows im Jahr und dann ein tolles Release mit CD und Buch sind erstmal unsere nächsten großen Träume.

SG: Das Mittelmaß der Erde… würdet Ihr Euch ausschließlich dem Mittelmaß zuordnen oder gibt es Dinge, wo Ihr sagt „Boah, die können wir einfach geiler als Andere“?

Sascha: Ich mag die Frage! Aber wir lassen uns jetzt mal nicht locken!
Tommy: Wir sind sehr authentisch, stehen hinter den Sachen, die wir schreiben, spielen und singen. Das ist uns wichtig, aber ob man darin besser als andere sein kann, ist schwer zu sagen.

SG: Was meint ihr, hielte euer 10 Jahre jüngeres Ich von eurem jetzigen Leben?

Rotscher: Wir haben vor 10 Jahren Musik gemacht und machen das in 10 Jahren immer noch, wenn uns danach ist. Also wäre es wohl zufrieden!

SG: Wie kam der Kontakt zu eurem Haus und Hof Fotografen Viktor Schanz zu Stande?

Michael: Auf dem Weihnachtsmarkt in Hannover, 2012. Eine üble Geschichte.
Tommy: Am Schießstand. Er war vor uns dran und ziemlich gut. Das kam bei uns allen schlecht an! Michi und Glühwein werden zusammen manchmal etwas pöbelig…
Rotscher: Michi hat ihm aus Frust in den Fuß geschossen und dann gab’s Ärger.
Michael: Viktor war blöder Weise schon damals ziemlich stark und hat mir im Gegenzug den Griff vom Gewehr auf die Nase gedrückt.
Rotscher: Das hat ordentlich geknackt.
Michael: Schlussendlich saßen wir nebeneinander in der Notaufnahme und haben uns da angefreundet. Er ist dann quasi direkt mit in den Bus eingestiegen für unsere aller ersten Konzerte und ist seit dem der 6. Teil der Gang.

SG: Wenn euch mal alles über den Kopf steigt… wie würde eure Anti-Stress-Insel/Stadt aussehen?

Matze: Da halten wir es mit Harald Juhnke „Keine Termine und Mittags schon leicht einen sitzen“. Der Ort ist dann relativ egal.

SG: Ihr habt die Möglichkeit euer eigenes Festival zu planen – welche Bands würdet ihr ins Boot holen, wie würde das generell aussehen?

Michael: Wir haben mal gesagt, dass wir Musik zwischen Bosse, Boy und Biohazard machen. Und so breit wäre wohl auch das Line-Up gefächert.
Sascha: Auf der Rotscher-Stage wird’s hart! Aber zwischen durch immer amerikanische Emo-Bands.
Matze: Also auf meiner Bühne stünde wohl Blümchen, die macht echt schnelle Musik.
Tommy: Ich hätte gern ’ne Cocktailbar am Strand!

SG: „Wir gehen raus und schießen Sterne“ – Wenn ihr eine Nacht tun und lassen könntet, was ihr mögt ohne dabei Konsequenzen befürchten zu müssen, was würdet ihr anstellen?

Tommy: Wir würden uns wohl in den Bandbus setzen, ein paar Freunde einpacken, ein Konzert spielen und danach eine ausufernde Aftershow-Party feiern.

SG: „Und du läufst und du fällst und du stehst wieder auf“ – Seid ihr selbst auch diese Stehaufmännchen oder lasst ihr euch von Niederlagen auch mal aus der Bahn werfen?

Michael: Niederlagen sind bei uns ziemlich relativ. Wir sind ja ne kleine Band. Gerade spielen wir eine Tour, da ist jeder Abend anders. Und genau so gehen wir auch dran. Jeden Abend wird von Null angefangen.

SG: „Mit dem Taxi nach Paris, mit der U-Bahn durch Berlin. Hauptsache möglichst viel Klischee“ – Stell euch vor, ihr müsst ein romantisches Rendevouz planen, wo würdet ihr hingehen, was würdet ihr unternehmen?

Rotscher: Heimspiel Hannover 96 und danach ins Béi Chéz Heinz.

SG: Es geht wieder rund bei euch. Wie entstand eigentlich die Idee zu den Laut/Leise-Konzerten?

Sascha: Wir wollen den Leuten die Symbiose aus Geschichte und Musik nahe bringen. Bei Radiointerviews wird oft ein Song Akustik gespielt und aus einer Tresen-Idee stand dann auch schnell fest, dass wir Lesungen machen wollen. Um das aufzulockern, haben wir ein paar Songs umarrangiert, eine „leise“-Version der EP aufgenommen… und los!

SG: Eure Nachricht an die Welt… was wollt Ihr unbedingt einmal loswerden?

Matze: Geht auf Konzerte!

Ihr habt es gelesen – geht auf Konzerte! Damit könnt Ihr auch gleich anfangen, denn dann supporten Alex Mofa Gang Radio Havanna auf ihrer „Unsere Stadt brennt“-Tour. Die genauen Termine hat die Gang natürlich auf ihrer Facebook-Seite vermerkt. Schaut mal rein!

 

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Hallo, ich bin Schallgefluester. Ich bin laut und leise.

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Livemusik und Bühnennebel. Der Stoff, aus dem Konzerte sind. Genau diesen Phänomenen widmet sich Schallgefluester - dein Musikblog mit Herz und Seele statt kopfloser Massenproduktion. Von Adam Angst bis Die XYZ - hier wird musikalische Vielfalt groß geschrieben. Von Konzertfotos und Berichten bis hin zu Interviews, Rezensionenund Ankündigungen - ich widme mich kleinen und größeren Künstlern und deren Musik. Ob Geheimtipp wie Farben/Schwarz und END oder großer Fisch wie Thees Uhlmann, Jan Delay oder Sleeping With Sirens - für mich zählt die Leidenschaft an der Musik.

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